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AlpenWoche - Alpen im Wandel

Die AlpenWoche 2022 ist eine internationale Veranstaltung, die von den führenden alpinen Organisationen, die sich für den Schutz der Berge und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen, gemeinsam organisiert wird.
Mit Exkursion am 5. September: «Der Simplonpass: Am Brennpunkt von Schmugglerpfaden und Gefahrguttransporten»

Date 5. - 7. September 2022
Lieu Brig-Glis
Délai d'inscription 23 août 2022
Information

Weitere Informationen siehe Programm

Programme

Alpine Lebensstile neu denken für einen ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Umbruch

Der ökologische Umbruch findet in den Alpen bereits statt – und wir befinden uns mittendrin. Um die beispiellosen Umwelt- und Nachhaltigkeitsherausforderungen zu meistern, die vor uns liegen, müssen wir unseren Lebensstil ändern und unseren Energieverbrauch, unsere Produktionsmethoden und unsere Lebensmittelversorgung überdenken. Neben den Bereichen Energie, Wirtschaft und Ernährung erleben auch viele andere Sektoren wie Tourismus, Mobilität oder Raumplanung einen Umbruch.

Diesen Themen – und vielen mehr – wollen wir während der AlpenWoche 2022 in Brig-Glis nachgehen. Es gibt nicht die eine Lösung, sondern viele verschiedene Ansätze für die ökologische Transformation in den Alpen. Lebensqualität, klimaschonende Lebensweise und Bürgerbeteiligung stehen im Zentrum der Lösungen, die wir während der AlpenWoche entwickeln werden.

Beteiligen Sie sich an der Diskussion!

Ob Sie ein junger Mensch, ein Mitglied einer gemeinnützigen Organisation, ein Forscher, ein Beamter, ein Politiker oder ein Alpenbewohner sind, wir laden Sie ein, an der AlpenWoche teilzunehmen und Ihre Ideen zur Gestaltung des Umbruchs in den Alpen einzubringen.

Unsere Exkursion am 5. September: «Der Simplonpass: Am Brennpunkt von Schmugglerpfaden und Gefahrguttransporten»

Brig liegt auf 700 Metern, am Ausgangspunkt zum Simplonpass (2005 m ü.M.), der hinüber nach Domodossola (300 m ü.M.) führt und seit Jahrhunderten als wichtige Transitroute das Wallis mit Norditalien verbindet. Mit dem Einfluss des Erzkapitalisten und Politikers Kaspar Stockalper (1609 – 1691) wurde der Saumpfad zu einer wichtigen europäischen Handelsroute. Auf ihr wurde so ziemlich alles transportiert, was auf ein Saumtier passte sowie Gewinn und Einkommen versprach. Heute rollen über den Simplonpass auch 11’000 schwere Lastwagen mit Gefahrengütern jährlich, trotz dem Eisenbahntunnel unten durch, der vor rund 100 Jahren in zwei Etappen gebaut wurde.

An diesen Hotspot der alpinen Verkehrsproblematik führt unsere Exkursion, die das hautnahe Erlebnis einer imposanten Gebirgs- und Verkehrslandschaft mit fachkundigen Inputs verbindet, von der Geschichte der Passroute voller Schmuggelabenteuer bis zu den heutigen, drängenden Verkehrsfragen. Die Exkursion dient auch der Veröffentlichung einer Petition verschiedener NGOs im Alpenraum, die fordert, dass die Gefahrenguttransporte auf allen Alpenrouten von der Strasse auf die sichere Schiene zu verlagern sind – nicht nur, aber im Speziellen auch auf der gewundenen Simplonstrasse.

Route: Nach einer Busfahrt auf die Simplon Passhöhe wandern wir zurück in Richtung Brig, mit Zwischenhalten unterwegs, um in Inputreferaten und Diskussionen die spannenden Hintergründe dieser beeindruckenden Alpentransitroute zu erfahren.

Wichtig: Die Wanderung führt über gute Wanderwege, doch sind geländegängiges Schuhwerk und eine adäquate Ausrüstung (wetterfeste Bergjacke, warme Kleidung) nötig.

Sprachen: DE und EN

Programm

11:36   Brig Bahnhof: Öffentlicher Bus Richtung Domodossola bis zum Simplon-Pass (Ticket bis Simplon-Pass selbst zu lösen)

12:12   Ankunft auf Simplon-Pass und Mittagessen aus dem Rucksack (selbst mitzubringen)

13:00   Wanderung mit Inputreferaten und Diskussionen vom Simplon-Pass nach Brig auf der ViaStockalper

17:30   Ankunft in Brig

18:00   Apéro im Stockalperschloss auf Einladung der Stadtgemeinde Brig-Glis, mit anschliessendem AlpWeek-Abendprogramm

Organisation: Alpen-Initiative und CIPRA International

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Inscription
https://www.alpweek.org/